Die Schattenschwester, Bd. 3, Lucinda Riley

[Rezension] Die Schattenschwester, Bd. 3

Nachdem der zweite Band um die Reihe der sieben Schwestern mich in seinen Bann gezogen hatte, konnte ich nicht anders als gleich mit dem nächsten Band anzufangen. Und auch der dritte Band Die Schattenschwester fesselte mich und ich konnte ihn nicht aus der Hand legen. Ich las die fünfte Auflage der Taschenbuchausgabe aus dem Goldmann Verlag von 2018.

Im dritten Band geht es um die dritte Schwester: Star (Asterope) d’Aplièse. Sie ist die ruhigste, liebt Pflanzen und die Literatur und sie hat eine sehr enge Beziehung zu ihrer Schwester CeCe. Die beiden gibt es nur im Doppelpack und CeCe hat sich angewöhnt die Stimme für Star zu sein.

Im dritten Band erfahren wir , das Star gar nicht so still ist und auch den Wunsch hat, das sehr enge Band mit ihrer Schwester CeCe zu lösen. Star zögert oft und benötigt lange, um das Erbe ihres Vaters anzugehen. Auch sie erhält Hinweise zu ihrer Herkunft: eine kleine schwarze Figur, namens Panther und eine Adresse zu einem Buchladen in London.

Eine sehr komplexe Familiengeschichte, die spannend, tragisch und mit (un)erfüllten Lieben durchzogen ist, eröffnet sich dem Leser. Wir werden in das Jahr 1910 zu Esthwaite, Lake District, geführt und lernen Flora Rose MacNichol und ihre Schwester Aurelia kennen.

Sehr schön wurden die Charaktere, sowohl der Gegenwart als auch der Vergangenheit, dargestellt, wobei die Charaktere keine Nullachtfünfzehn Charaktere sind, sondern ihre Eigenarten haben und auch durch ihrer Vergangenheit geprägt werden.

In Lucinda Rileys Geschichten verlaufen die Geschichten nie schnurstracks geradeaus zum Ziel, sondern über viele Ecken und Kanten; Berge und Täler müssen überwunden werden. Der Weg ist das Ziel. Ich wurde entführt nach England ins vorherige Jahrhundert, in eine Zeit in der Mädchen in die Gesellschaft eingeführt werden, um zu heiraten, aber auch in der die Zeit selbst dazu führt das Frauen sich emanzipieren, sei es durch äußere Umstände wie die Weltkriege oder durch den eigenen inneren Drang der Selbstverwirklichung. Auch dieser Band hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur wärmstens empfehlen.

Fazit

Eine komplexe und spannende Familiengeschichte, die im rauen England des frühen 20. Jahrhunderts beginnt, einem England in der die Klassengesellschaft noch eine große Rolle spielte.

5 von 5 Sterne(5 von 5 Sterne)

Die Schattenschwester (Bd. 3, Die sieben Schwestern)
Autorin: Lucinda Riley
Goldmann Verlag, 2018, Taschenbuch
736 Seiten
Taschenbuch (Amazon.de)

Veröffentlicht von

querlesen

Langsam- und Genussleserin

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